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Landfrust? Landlust!

Jürgen Brilling feiert sonntags in Sachsen-Anhalt drei Gottesdienste hintereinander – mit wenigen Besuchern. Und trotzdem ist er gefragt. Besuch bei einem immer noch optimistischen Landpfarrer
von Josefine Janert vom 23.11.2013
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Pfarrer Jürgen Brilling in der Altmark: Er betreut neun Orte, seine Frau zwölf und manche Pfarrer gar vierundzwanzig. (Foto: Pramme)
Pfarrer Jürgen Brilling in der Altmark: Er betreut neun Orte, seine Frau zwölf und manche Pfarrer gar vierundzwanzig. (Foto: Pramme)

Für ihre Kirche haben die Hottendorfer lange gekämpft. Bis sie schließlich gebaut wurde, liefen sie sonntags einen modrigen Feldweg entlang zum Gottesdienst ins nächste Dorf. Fünf Kilometer hin, fünf Kilometer zurück. Dann, vor 120 Jahren, konnten sie die Verantwortlichen der Kirchenprovinz Sachsen für sich gewinnen: Ein Dorf braucht seine eigene Kirche! Die stolzen Bauern wollten es so. Und überzeugten. Die Landeskirche stellte ihnen die Kollekte eines Sonntags zur Verfügung. Sie reichte für das Gotteshaus.

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