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Konflikt um Kardinal Schönborn

»Wird es eine islamische Eroberung Europas geben?« Für diesen Satz, den er in einer Predigt sagte, muss sich der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn derzeit rechtfertigen. Dabei ist er niemand, der Feindbilder pflegt. Im Gegenteil. Er gilt als ein enger Vertrauter des Papstes
von Thomas Seiterich vom 21.09.2016
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Kardinal Schönborn gilt als enger Gefolgsmann von Papst Franziskus, jetzt musste er sich jedoch wegen missverständlicher Äußerungen zum Islam rechtfertigen, wegen der er kritisiert worden war  (Foto: pa/Neumayr)
Kardinal Schönborn gilt als enger Gefolgsmann von Papst Franziskus, jetzt musste er sich jedoch wegen missverständlicher Äußerungen zum Islam rechtfertigen, wegen der er kritisiert worden war (Foto: pa/Neumayr)

Schönborn hatte den Satz bereits am 11. September gesagt, in einer Predigt am Fest Mariä Namen – einem nur noch regional begangenen Fest, das an den historischen Sieg über die türkische Belagerungsarmee vor Wien im Jahr 1683 erinnert. Schönborn sagte in seiner Predigt: »Heute vor 333 Jahren ist Wien gerettet worden. Wird es jetzt einen dritten Versuch einer islamischen Eroberung Europas geben? Viele Muslime denken und wünschen sich das und sagen: Dieses Europa ist am Ende.« Später hatte Schönborn zu Gott gebetet: »Hab Erbarmen mit deinem Volk, mit Europa, das daran ist, Dein christliches Erbe zu verspielen!«

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Schlagwörter: Christentum Europa Islam
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