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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2016
Der Inhalt:

Keine Zeit für Selbstmitleid

Die Welt ist nicht so, wie sie sein sollte. Aber das kann kein Grund sein, die Hoffnung aufzugeben
von Andrea Teupke vom 18.11.2016
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»Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.« – Niemand weiß, ob Luther diesen Satz wirklich so gesagt hat. Trotzdem ist er tröstlich, gerade jetzt, wo es sich tatsächlich so anfühlt, als könnte morgen schon die Welt untergehen.

Gerade jetzt, wo die Schockstarre nach der US-Wahl allmählich tiefem Entsetzen weicht, stellt sich die Frage, wie weitermachen in diesen »postfaktischen« Zeiten. Wenn Argumente nicht mehr zählen und offensichtlich die absurdesten Dinge geschehen können – zum Beispiel, dass ein Mann ins Weiße Haus einziehen wird, der den Klimawandel leugnet, während doch gerade wieder Wissenschaftler berichtet haben, dass im Norden unseres Planeten die Permafrostböden auftauen.

Ja, die Lage ist bedrohl

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