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Am Ende des Lebens

Auch noch so prominente Kämpfer für aktive Sterbehilfe sollten die Gefahren einer Liberalisierung nicht kleinreden
von Michael Schrom vom 21.10.2016
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Was verbindet Hans Küng, Eugen Drewermann und Desmond Tutu miteinander? Alle drei sind herausragende spirituelle Persönlichkeiten, die Großes geleistet haben. Sie haben theologisches Neuland erschlossen, Perspektiven geweitet, Reformen und Umbrüche ausgelöst und eingeleitet. Sie sind Vorbilder für viele. Ihr Wort hat Gewicht. Weil sie stets eingestanden sind gegen alle Arten der Bevormundung durch Staat oder Kirche, hat es eine gewisse innere Logik, wenn sie nun, als ältere Menschen, im Namen der Selbstbestimmung die Freigabe der aktiven Sterbehilfe fordern und ankündigen, von dieser Möglichkeit gegebenenfalls selbst Gebrauch machen zu wollen. Hans Küng hat seine Position schon seit Längerem ausführlich dargelegt, Eugen Drewermann und Desmond Tutu haben sich jüngst in Interviews entsprechend geäußert und die überwiegend ablehnende Haltung der Kirchen in dieser Frage kritisiert.

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