»Flucht nach vorn«
Ein Filmprojekt der Kölner Caritas hat Menschen aus Syrien und anderen Kriegsländern auf ihrer lebensgefährlichen Reise nach Deutschland begleitet. Der knapp dreißigminütige Film »Flucht nach vorn« zeigt, mit welchen Erwartungen und Hoffnungen die Menschen kamen, welchen Gefahren sie während ihrer Flucht ausgesetzt waren und wie sie nach ihrer Ankunft von Helfern der Caritas unterstützt werden. Gedreht wurde unter anderem im Libanon, auf einem Rettungsschiff im Mittelmeer und in deutschen Aufnahmezentren und Flüchtlingsunterkünften. Begleitet wurde auch eine syrische Familie, die heute in Pulheim bei Köln lebt. »Wir möchten zeigen, dass wir es nicht mit einer Flüchtlingswelle zu tun haben, sondern mit vielen einzelnen Menschen. Ihnen möchten wir mit diesem Film ein Gesicht geben«, erklärt Caritas-Pressesprecher Markus Harmann. »Niemand verlässt seine Heimat einfach so, weil er sich bei uns ein besseres Leben erhofft.« Vielen Menschen bleibe keine andere Wahl als die gefährliche und strapaziöse Flucht. »Sie würden, wenn sie könnten, lieber heute als morgen zurück in ihre Heimat.«
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