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Die Querdenkerin

Ihre Forschung hat internationales Renommee. Trotzdem bekam Regina Ammicht Quinn nie einen theologischen Lehrstuhl. Katholische Bischöfe gaben ihr nicht mal eine Begründung dafür. Heute leitet sie das Zentrum für Ethik in Tübingen
von Johanna Jäger-Sommer vom 10.07.2015
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Theologie von außen« muss die katholische Sozialethikerin Regina Ammicht Quinn betreiben. So erklärt sie, was sie beruflich tut, als sie Anfang März 2015 in Luzern mit dem Herbert-Haag-Preis für Freiheit in der Kirche ausgezeichnet wird. Nicht, dass sie aus der Kirche ausgetreten wäre. Oder ihren Glauben an den Nagel gehängt hätte. Aber die strukturelle Arbeit an der Weiterentwicklung der Kirche könne und wolle sie nicht mehr leisten, sagt Ammicht Quinn. Schließlich habe man sie ja aus dieser Kirche herausgedrängt.

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