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Sexualisierte Gewalt in der Kirche
Schmerzpunkte nicht vergessen

Zeichen gegen sexuelle Gewalt in der Kirche: Den Schmerzpunkt können Pfarreien jetzt bestellen und an ihrer Kirche anbringen.
vom 24.06.2026
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Schmerzpunkt auf Acryl: Der rote Kreis mit dem Kreuz am Band erinnert an sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche. Pfarreien können die Installation bei sich anbringen und so Teil einer notwendigen Erinnerungskultur werden. (Foto: Katholikentag.de / Schmerzpunkt)
Schmerzpunkt auf Acryl: Der rote Kreis mit dem Kreuz am Band erinnert an sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche. Pfarreien können die Installation bei sich anbringen und so Teil einer notwendigen Erinnerungskultur werden. (Foto: Katholikentag.de / Schmerzpunkt)

Der rote Kreis mit dem Kreuz in der Mitte ist auf Acrylglas gesprüht. Die Kunstinstallation soll die Erinnerung an sexualisierte Gewalt in der katholischen Kirche lebendig halten und zur Auseinandersetzung mit dem Thema beitragen. Sie will die Wunde zeigen und das unbegreiflich Schreckliche des Missbrauchs sichtbar machen (Publik-Forum 11/2026, S. 42).

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 12/2026 vom 26.06.2026, Seite 59
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Pfarreien und katholische Einrichtungen können die Intervention nun bestellen. Ziel sei es, viele kirchliche Orte zu einem »Teil einer aktiven Erinnerungskultur zur andauernden Auseinandersetzung und zum Zeichen gegen sexualisierte Gewalt und Missbrauch in der katholischen Kirche« zu machen, teilte das Zentralkomitee der deutschen Katholiken mit. Vorgestellt wurde die Kunstinstallation »Schmerzpunkt« der Künstlerin Susanne Wagner während des diesjährigen Katholikentags im Mai in Würzburg. Das Motiv kann als Acrylglasplatte für Außenwände oder als Plakat für Innenräume bestellt werden. Alternativ lässt es sich mit einer Sprühdose und einem Ministrantenkreuz selbst anfertigen. Eine Anleitung gibt es auf der Website.

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