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Als wäre nichts geschehen

Nach dem Einsturz der Textilfabrik geht das Leben in Bangladesch wieder seinen ausbeuterischen Gang. Doch mit einem neuen Schutzabkommen keimt auch etwas Hoffnung auf Besserung
von Lalon Sander vom 31.05.2013
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In der Mittagshitze im bengalischen Sabhar könnte man meinen, alles wäre beim Alten. Um 13.30 Uhr endet die einstündige Mittagspause, Hunderte Frauen strömen durch die schmalen Straßen zurück in ihre Produktionsstätten. Vier Textilfabriken wurden durch den Einsturz des achtstöckigen Rana-Plaza-Komplexes Ende April mit mehr als 1100 Opfern dem Erdboden gleichgemacht, weitere Arbeitshäuser finden sich in der Kleinstadt und ihrer Umgebung jedoch an jeder Ecke. Während viele noch immer ihre Angehörigen unter den aufgebahrten Leichen suchen, geht der Arbeitsalltag für die anderen weiter.

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