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Unbehagen im Sonnenschein

Die Erinnerung an den Faschismus war ein Gründungsimpuls des Kirchentags: Hat der Blick in die Vergangenheit noch Zukunft?
von Tilman Vogt vom 17.05.2013
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Gute Stimmung hält an«, so lautet die erbauliche Titelzeile der offiziellen Kirchentagszeitung vom 3. Mai. Strahlender Sonnenschein, Jugendgruppen mit Klampfe und Trompete, Gewusel auf den Plätzen der Stadt. Unbestreitbar, dass auf dem Kirchentag Festival-Atmosphäre herrscht. Unbestreitbar auch, dass die meisten Besucher nach Hamburg gekommen sind, um an diesem Gefühl teilzuhaben. Doch wie verhält sich diese Erwartung zu dem ursprünglichen Gründungsimpuls des ersten Kirchentages 1949, dem ernsten Gedenken an die Opfer der NS-Herrschaft und der Kritik an der evangelischen Kollaboration?

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