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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2014
Der Inhalt:
Dossier

Vorgespräch
Wie stellt man das Grauen dar?

von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 11.04.2014
Der Schauspieler Oliver Hermann erklärt »Weltenbrand«, sein Theaterprojekt zum Ersten Weltkrieg
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Publik-Forum: Herr Hermann, ab April sind Sie mit »Weltenbrand« auf Tournee. Worum geht es bei diesem Theaterprojekt?

Oliver Hermann: Im Mittelpunkt steht die Figur des jungen Kriegsfreiwilligen Adolf Reisinger. Mit diesem Soldaten aus dem autobiografischen Roman »Heeresbericht« von Edlef Köppen erleben wir den Ersten Weltkrieg. Wir reisen mit ihm durch den Krieg – von der ersten Euphorie über das Grauen der Schützengräben bis hin zu dem Punkt, an dem er zum Kriegsdienstverweigerer wird.

Wie kamen Sie auf diese Idee?

Hermann: Meine Großmutter hat mir einen Stapel an Feldpostkarten von meinem Urgroßvater aus dem Ersten Weltkrieg gegeben, mehr als hundert Karten. Aber nicht auf einer

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