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Crashtest für Europa

Die Geldschwemme der Europäischen Zentralbank wird die Löcher nicht stopfen können, die die Politik zur Rettung des Euro aufgerissen hat. Billiges Geld ist Teil des Problems. Zur Lösung braucht es eine andere Politik
von Wolfgang Kessler vom 30.01.2015
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Mehr als tausend Milliarden Euro will die Europäische Zentralbank (EZB) in den nächsten Jahren in den Markt pumpen, um Europa zu retten. Das klingt nach einer entschlossenen Strategie, wie sie der Rettung des Kontinents angemessen erscheint. Und doch ist es nicht mehr als die Fortsetzung der bisher schon erfolglosen Politik: Es ist einmal mehr der gefährliche Versuch, mit noch mehr billigem Geld die Probleme zu lösen, die sich die Regierungen wirtschaftspolitisch nicht zu lösen trauen.

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