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Ulrike Göken-Huismann

Katholische Frauen stecken dem neuen DBK-Vorsitzenden etwas in Reisegepäck nach Rom.
vom 02.03.2026
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Ulrike Göken-Huismann (Foto: kna/Julia Steinbrecht)
Ulrike Göken-Huismann (Foto: kna/Julia Steinbrecht)

Ulrike Göken-Huismann, stellvertretende Vorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), hat den neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, zu einem »klaren und entschlossenen Einsatz in Rom« aufgerufen, damit Frauen künftig in Eucharistiefeiern predigen dürfen. Laut Wilmer hat die Bischofsvollversammlung vergangene Woche eine neue »Ordnung des Predigtdiensts« beschlossen, die dies ermöglichen soll – und die Zulassung ungeweihter Männer ebenfalls. Dafür wolle er bei seinem nächsten Besuch im Vatikan um die nötige Erlaubnis bitten, sagte Wilmer. Göken-Huismann teilte nun mit, die kfd als größter katholischer Frauenverband in Deutschland begrüße es, dass »jetzt endlich die notwendigen Schritte« unternommen würden, einen entsprechenden Beschluss des Synodalen Wegs umzusetzen: »Für uns ist das ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einer Kirche, in der Frauen und Männer gleichberechtigt Verantwortung in allen Diensten und Ämtern übernehmen.«

Bis es soweit ist, ruft die kfd in diesen Wochen bereits zu ihrem siebten jährlichenn »Predigerinnentag« auf. 2025 seien bei dieser Gelegenheit bundesweit fast 190 Frauen mit 220 Predigten an die Öffentlichkeit getreten. Eingeladen seien auch dieses Jahr »Frauen, die ein Zeichen setzen wollen«. Für die Vorbereitung gebe es exegetische Impulse zum Johannesevangelium und praktische Tipps. Der Predigerinnen-»Tag« zieht sich vom Fest der heiligen Katharina von Siena bis zu dem der Apostelin Junia, also vom 29. April bis 17. Mai.

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