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Thomas Schwartz

Das berühmte Kiewer Höhlenkloster ist von Drohnen schwer beschädigt worden, sie sollen aus Russland stammen. Der Hauptgeschäftsführer von Renovabis versteht das als Angriff auf die ukrainische Identität.
vom 17.06.2026
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Thomas Schwartz (Foto: kna)
Thomas Schwartz (Foto: kna)

Thomas Schwartz, Hauptgeschäftsführer des Osteuropa-Hilfswerks Renovabis, zeigt sich erschüttert über die Drohnenangriffe auf das Kiewer Höhlenkloster. »Es wird unmissverständlich klar, dass es der russischen Führung um mehr als imperialistischen Landgewinn geht«, sagte Schwartz. »Es ist der gezielte Versuch, die Absicht, einer kulturellen und nationalen Auslöschung.«

Nach ukrainischen Angaben sollen in der Nacht zum 15. Juni russische Flugkörper in die Hauptkathedrale des berühmten Klosters eingeschlagen sein und sie in Brand gesetzt haben. Auf Videos und Fotos ist zu sehen, wie Flammen aus dem Dach der Mariä-Entschlafens-Kathedrale schlagen.

Die Anlage ist rund tausend Jahre alt und UNESCO-Welterbe. Renovabis bezeichnete sie als »spirituelles Herz aller orthodoxen Kirchen in der Ukraine und auch die heilige Wurzel der Russischen Orthodoxen Kirche selbst«. Bei den Angriffen sollen erhebliche Schäden entstanden sein. Russland hat die Verantwortung für den Beschuss zurückgewiesen.

Schwartz geht davon aus, dass die Angriffe systematisch die historische und religiöse Identität des Landes vernichten sollten. »Die Ukraine, ihr reiches Erbe, ihre eigenständige Identität und alles, was dieses leidgeprüfte Volk, seine Geschichte und seine Zukunft ausmacht, sollen ausradiert werden«, so Schwartz.

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Schlagwörter: Russland Ukraine
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