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Mauritius Wilde

Der neue Abt von Maria Laach sieht die wirtschaftliche Sanierung des Benediktiner-Klosters auf einem guten Weg.
vom 05.09.2026
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(Foto: KNA-Bild/Robert G. Eberle)
(Foto: KNA-Bild/Robert G. Eberle)

Mauritius Wilde, Abt des Klosters Maria Laach, ist zuversichtlich, den wirtschaftlichen Ruin des berühmten Benediktiner-Klosters abwenden zu können. Wilde wurde 2005 vom Vatikan zum Abt von Maria Laach ernannt. Gemeinsam mit dem ebenfalls neu ernannten Prior, Pater Maximilian Krenn, soll er das Kloster wieder rentabel machen.

»Es ging uns schon sehr schlecht. Aber wir sehen Licht«, sagte der Abt im Interview mit dem Deutschlandfunk. Einer der wichtigsten Gründe für die Finanzkrise sei die wirtschaftliche Schieflage einiger Klosterbetriebe. Diese seien früher vor allem von nichtgeweihten Ordensbrüdern betrieben worden, erklärte der Abt. Als derNachwuchs ausblieb, hätten diese »Produktivkräfte des Klosters« durch Angestellte ersetzt werden müssen. Die damit verbundenen Kosten seien in der Folgezeit »ein bisschen aus dem Rahmen gelaufen«.

Führungsquerelen in der früheren Klosterleitung hätten die Krise verschärft, so der Abt. Die Mönche des Klosters hätten sich einen Wechsel an der Klosterspitze gewünscht. In dieser Situation sei Hilfe von außen notwendig geworden. In der neuen Doppelspitze sieht der Abt eine Art Familienkonstellation von Vater und Mutter, die gut funktioniere. Der Abschied von seiner früheren Wirkungsstätte, dem Kloster Sankt Anselmo in Rom, sei ihm dennoch nicht leicht gefallen. »In dem Kloster, in dem ich war, Sankt Anselmo, waren wir 110 Mönche aus 40 verschiedenen Kulturen und Ländern – das war großartig.«

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Schlagwort: Benediktiner
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