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Kein Sitz im UN-Sicherheitsrat
Ein glaubwürdiger Einsatz für die Völkergemeinschaft sieht anders aus

Bei der Wahl für einen Sitz im UN-Sicherheitsrat unterlag Deutschland den Bewerbern Österreich und Portugal. Das lag nicht allein am Außenminister. Die eigentlichen Gründe der Wahlschlappe liegen woanders. Ein Kommentar.
von Cornelia Füllkrug-Weitzel vom 05.06.2026
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Damit hatte er nicht gerechnet: Bundesaußenminister Johann Wadephul nach der Wahlniederlage in New York (Foto: pa/Bianca Otero/ZUMA Press Wire)
Damit hatte er nicht gerechnet: Bundesaußenminister Johann Wadephul nach der Wahlniederlage in New York (Foto: pa/Bianca Otero/ZUMA Press Wire)

Dreißig Stimmen mehr als Deutschland erhielt Österreich für seine Bewerbung um den Sitz im UN-Sicherheitsrat. »Too little, too late« urteilte der ehemalige deutsche Botschafter bei den Vereinten Nationen, Christoph Heusgen. Deutschland habe zu wenig Wahlkampf für einen eigenen Posten im Sicherheitsrat betrieben und zu spät damit begonnen.

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