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Andreas Murk

Oberster Ordensoberer in Deutschland, als Vorsitzender einer stark schrumpfenden Gemeinschaft wiedergewählt.
vom 07.05.2026
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Pater Andreas Murk (Foto: kna)
Pater Andreas Murk (Foto: kna)

Andreas Murk, Provinzial der Franziskaner-Minoriten, ist von der Mitgliederversammlung der Deutschen Ordensobernkonferenz (DOK) als Vorsitzender wiedergewählt worden. Er übt das Amt schon seit 2022 aus. Stellvertreterin wurde die Generalpriorin der Dominikanerinnen von Bethanien, Katharina Hemmers.

Die DOK vertritt nach eigenen Angaben die Interessen von Ordensgemeinschaften mit derzeit noch 8800 Ordensfrauen und 3000 Ordensmännern in 1140 Niederlassungen. Die Zahlen sind in den vergangenen Jahren dramatisch zurückgegangen – ein regelrechter Traditionsabbruch in der katholischen Kirche.

Vor zehn Jahren zählten weibliche Ordensgemeinschaften noch 16 700 Mitglieder – fast doppelt so viele wie heute. Vor dreißig Jahren waren es sogar 38 000 – gut viermal so viele wie die 8800 von heute.

Bei Ordensmännern ist der Rückgang prozentual nicht ganz so stark ausgeprägt; die Zahlen liegen aber traditionell insgesamt niedriger. Vor zehn Jahren gab es etwa 4200 Ordensmänner in Deutschland; die Zahl ist also seither um knapp ein Drittel zurückgegangen. Vor dreißig Jahren zählte man etwa 6400 Ordensmänner, mehr als doppelt so viele wie die 3000 von heute.

Außerdem sind zahlreiche klösterliche Einrichtungen geschlossen worden; die Orden haben sich wegen Nachwuchsmangel weithin aus der Fläche zurückziehen müssen, viele Gemeinschaften wurden komplett aufgelöst.

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Schlagwort: Kirche
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