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Weiße Rauchzeichen aus Rom

Habemus Papam! Um 19.06 wehte weißer Rauch über der Sixtinischen Kapelle. Kurz nach 20 Uhr wurde der Name des neuen Mannes auf dem Stuhl Petri bekannt: Es ist der Argentinier Jorge Mario Bergoglio. Damit wird die »Kirche der Armen« aufgewertet; die Pastoral bekommt Vorrang vor der Dogmatik
von Britta Baas vom 13.03.2013
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(Foto: pa/www.bildagentur-online.com)
(Foto: pa/www.bildagentur-online.com)

Die Entscheidung fiel im fünften Wahlgang des Konklaves am frühen Abend des 13. März. Damit hat diese Papstwahl nur wenig länger gedauert als die Benedikts im Jahr 2005. Der mediale Druck war hoch; ihm konnten sich auch die Kardinäle offenbar nicht entziehen. Sie einigten sich relativ schnell auf einen neuen Papst, nachdem im Vorkonklave heftige Debatten über Kirchenreformen und die künftige Linie der Kirche geführt worden waren.

Vatikan-Insider hatten bereits eine tiefe und nur schwer zu überwindende Spaltung des Konklaves befürchtet. Seit heute Morgen wurde über ein Patt spekuliert – zwischen den »Italienern« (zu denen sich auch Kardinäle aus anderen Ländern zählten, die aber einen italienischen Papst wollten) und den »Internationalisten«, die einen Welt-Papst für die Weltkirche als notwendig erachteten.

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Schlagwörter: Kirche Papstwahl Vatikan
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