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Meine Geschichte: Simone Dede Ayivi
»Auch Solidarität und Mut werden vererbt«

Simone Dede Ayivi (44) macht Theater über Geschichten, die sonst oft übersehen werden. Als sie auf die Geschichte ihres von den Nazis verfolgten Urgroßvaters stieß, begann sie, auch die eigene Familiengeschichte künstlerisch zu erzählen.
von Sarah Elsing vom 08.09.2026
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Liebevolles Recherchetheater: Simone Dede Ayivi verbindet politische Fragen mit persönlichen Geschichten. (Foto: Mayra Wallraff)
Liebevolles Recherchetheater: Simone Dede Ayivi verbindet politische Fragen mit persönlichen Geschichten. (Foto: Mayra Wallraff)

Widerstand war in meiner Familie nie ein großes Wort. Er war Alltag. Ich bin mit dem Selbstverständnis aufgewachsen, dass Demokratie davon lebt, dass Menschen sich einmischen. In meiner Familie haben sich alle in Parteien, Vereinen oder Bürgerinitiativen engagiert. Beim Abendessen ging es um Lokalpolitik, Kinderbetreuung, Stadtplanung und soziale Gerechtigkeit. Es wurde nicht darüber diskutiert, ob man Verantwortung übernimmt, sondern wie.

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