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Liturgie
Der alte Papst und die Alte Messe

Papst Franziskus hat - für seine Verhältnisse ungewöhnlich deutlich - ein Machtwort gesprochen. Die von Benedikt XVI. geförderte Rehabilitierung der tridentinischen Messe ist vorbei. Franziskus schickt sie zurück ins Museum.
von Michael Schrom vom 10.08.2021
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;it dem Rücken zum Volk: Priester bei der Feier Messe im tridentinischen Ritus (Foto: PA/Marijan Murat)
;it dem Rücken zum Volk: Priester bei der Feier Messe im tridentinischen Ritus (Foto: PA/Marijan Murat)

In der deutschen Kirche hat die Entscheidung von Papst Franziskus, die tridentinische Messe wieder ins liturgische Museum zu schicken, aus dem sie sein Vorgänger spektakulär befreit hatte, meist nur Achselzucken ausgelöst. Hierzulande hatte sie nie eine große Anhängerschaft, weder unter den Gläubigen noch im Klerus. Dagegen konnte Martin Mosebach anschreiben, soviel er wollte. Die von ihm beklagte »Häresie der Formlosigkeit« wurde nicht als theologisches Problem angesehen, sondern allenfalls als persönliche Geschmacksfrage. Zu Recht. In Frankreich, besonders aber in den USA, ist die Situation anders. Dort wurde die Alte Messe zu einem Identitätsmarker all jener, die die Errungenschaften des Zweiten Vatikanischen Konzils – darunter das Bekenntnis zur Religionsfreiheit und die Neubestimmung des Verhältnisses zu den Juden – ablehnten. Dass Franziskus nun eingegriffen hat, ist gut und richtig.

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Schlagwörter: Feier Liturgie Messe Papst Vatikan
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