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Indien
Vereint gegen Hindunationalismus

Christliche Kirchen gründen Dachverband, um auf Gewalt, finanzielle und gesetzgeberische Schikanen besser reagieren zu können.
vom 07.07.2026
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(Foto: PA/AP/Mahesh Kumar A)
(Foto: PA/AP/Mahesh Kumar A)

Angesichts eines zunehmenden Hindunationalismus in Indien haben sich die christlichen Kirchen des Landes in einem neuen Dachverband zusammengeschlossen. Initiiert hat das die katholische Kirche.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 13/2026 vom 10.07.2026, Seite 37
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Die National Federation of Churches in India wolle auf die vielen Herausforderungen und Schwierigkeiten reagieren, mit denen Christen in Indien konfrontiert seien, berichtet das Magazin Welt-Sichten. Gemeint sind Angriffe auf Geistliche und Gläubige, strenge Antikonversionsgesetze in einigen Bundesstaaten und Versuche staatlicher Behörden, kirchliches Eigentum zu konfiszieren.

Zum Vorsitzenden der Föderation, berichtet Welt-Sichten weiter, hätten die 45 evangelischen, katholischen, orthodoxen und evangelikal-pfingstlerischen Kirchenführer den Erzbischof von Hyderabad gewählt, Kardinal Anthony Poola. Er gälte aufgrund seiner Abstammung aus der kastenlosen Gruppe der Dalit als Symbolfigur für alle Christen in Indien. Als religiöse Minderheit, die nur gut zwei Prozent der Bevölkerung ausmacht, stehen Christinnen und Christen in Indien unter Druck, seit mit dem Amtsantritt von Premier Narendra Modi vor zwölf Jahren der Hindunationalismus im Aufschwung ist.

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