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Ein Fest und seine heilsame Unruhe
Der Stachel des Geistes

Zu Euphorie laden unsere Zeiten nicht ein. Aber nichts muss so sein, wie es ist. Pfingsten inspiriert und drängt – damals wie heute – zu Ausblicken aufs Bessere und zum Springen über den eigenen Schatten.
von Jörg Lauster vom 23.05.2026
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Die Herabkunft des Geistes. Glasfenster in der Magdalenen-Kirche, Genf. (Foto: PA / Godong / Fred de Noyelle)
Die Herabkunft des Geistes. Glasfenster in der Magdalenen-Kirche, Genf. (Foto: PA / Godong / Fred de Noyelle)

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Hätte das frühe Christentum sich einer PR-Agentur unserer Tage anvertraut, gäbe es das Pfingstfest nicht. Zu kompliziert, zu aufwändig, was da gefeiert wird. Mindestens 300 Jahre hat das Christentum ja schon damals gebraucht, um sich von dem Geschehen an Pfingsten einen Begriff zu machen: Gott, der Urgrund allen Daseins, zeigt sich in einem Menschen, im Leben und im Sterben der Person Jesus Christus. Nach dessen Auferstehung wirkt Gott weiter in dieser Welt: als Geist in den Herzen der Menschen, in seiner Kirche, in der Geschichte und im Universum. Leicht zu vermarkten ist es nicht, was das Christentum als seine innere Wahrheit verehrt.

Der Apostel Paulus versucht als Erster, dieses geheimnisvolle Wirken Gottes zu beschreiben. Er stößt schon zu seiner Zeit auf Schwierigkeiten. Nicht ganz ohne Ir

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