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Friedensbewegung
Zwischen Schulstreik und Zeitenwende

Angesichts weltweiter Kriege und Krisen, Aufrüstung und dem neuen Wehrdienst-Gesetz gehen wieder junge Menschen für den Frieden auf die Straße. Erlebt die Friedensbewegung eine Renaissance?
von Daniela Ordowski vom 24.03.2026
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(Foto: Daniela Ordowski)
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Zwischen Straßenbahnen, Bussteigen und Reisenden mit Rollkoffern steht Oskar mit ernstem Gesichtsausdruck und ruft die Parole: »Bei der Rüstung sind sie fix, für die Bildung tun sie nix.« Rund 150 Personen sind in Mainz dem bundesweiten Aufruf »Schulstreik gegen die Wehrpflicht« gefolgt. Fast alle auf dem Bahnhofsvorplatz sind Jugendliche.

Ein paar Meter weiter sitzen Jugendliche auf dem Asphalt, Rucksäcke neben sich, die Beine ausgestreckt. Andere stehen in Gruppen zusammen und diskutieren. Passanten halten auf dem Weg zum Zug kurz inne und lesen Schilder wie: »Jungs sind keine Kriegsrekruten.« Manche bleiben stehen und hören den Sprechgesängen zu. »Nie wieder Wehrpflicht« ist zu hören.

Die Jugendlichen haben an diesem Tag die Schule unerlaubt verlassen, um hier zu sein

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