Streit um die Friedensdenkschrift der evangelischen Kirche
Frieden schaffen – jetzt mit Waffen?

Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:
Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:
- Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
- Mehr als 34.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
- Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
- 4 Wochen kostenlos testen
Jetzt direkt weiterlesen:
- diesen und alle über 34.000 Artikel auf publik-forum.de
- die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper
- 4 Wochen für nur 1,00 €
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden
Publik-Forum: Frau Krippner, Herr Cornelius-Bundschuh, was war denn so neu an der Zeitenwende, dass es eine neue Friedensdenkschrift brauchte?
Friederike Krippner: Ich halte den Begriff Zeitenwende für irreführend. Denn Kriege gab es auch vorher, und seit der Besetzung der Krim 2014 hatten wir auch einen schwelenden gewaltvollen Konflikt in Europa. In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich allerdings viel verändert: Wir erleben andere geopolitische Kräfteverhältnisse, die Zahl der Kriegstoten ist angestiegen. Global gesehen gibt es so viel Investitionen ins Militär wie nie zuvor. Wir haben eine digitale Revolution, die dazu führt, dass wir viel leichter Opfer von Desinformationen werden. Die Klimakrise schreitet voran. Vor diesem Hintergrund haben si
Friederike Krippner ist Direktorin der Evangelischen Akademie zu Berlin und Kovorsitzende des Redaktionsteams, das die Friedensdenkschrift der EKD erarbeitet hat.
Das Gespräch führten Christoph Fleischmann
und Michael Schrom.
Jochen Cornelius-Bundschuh war Bischof der Evangelischen Landeskirche in Baden; er ist Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), eines Dachverbands von 32 Friedensgruppen.




