Zur mobilen Webseite zurückkehren

Irans Opposition
Wo bleibt die Solidarität der Deutschen?

Das Mullahregime mordet immer weiter, doch hierzulande regt das kaum jemanden auf. Wie kann das sein? Ein Kommentar.
von Constantin Wißmann vom 26.02.2026
Artikel vorlesen lassen
Begrenzter Protest: Die deutsche Zivilgesellschaft bleibt beim Thema Iran seltsam stumm. (Foto: picture alliance / SZ Photo / Stephan Rumpf)
Begrenzter Protest: Die deutsche Zivilgesellschaft bleibt beim Thema Iran seltsam stumm. (Foto: picture alliance / SZ Photo / Stephan Rumpf)

Es war eine der größten Kundgebungen, die es je in München gab, und trotzdem fiel auf, wie viele fehlten. Um gegen das Regime in Teheran zu protestieren, versammeln sich auf der Theresienwiese und auch sonst im Land allem Anschein nach vor allem Menschen, die aus Iran stammen oder Beziehungen dorthin haben. Nicht nur auf den Straßen bleibt es in der westlichen und deutschen Zivilgesellschaft erschreckend ruhig angesichts der schweren Verbrechen, die die Mullahs derzeit an der eigenen Bevölkerung verüben. Ob nun 3000 oder 30 000 Menschen dort ermordet worden sind: Warum gibt es so gut wie keine offenen Briefe, Solidaritätskonzerte, besetzte Hörsäle, geschweige denn eine Flotille, die gen Iran segelt?

  Gedruckt + Digital  
  Digital  

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0