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Leo XIV.

Der erste US-Amerikaner als Papst setzt zum Unabhängigkeitstag ein kaum überbietbares Zeichen.
vom 19.02.2026
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Papst Leo XIV. (Foto: pa/Photoshot)
Papst Leo XIV. (Foto: pa/Photoshot)

Papst Leo XIV. will am 4. Juli die Flüchtlingsinsel Lampedusa besuchen – ausgerechnet an dem Tag, an dem die Vereinigten Staaten 250 Jahre Unabhängigkeit feiern. Beobachter werten dies als Affront gegen US-Präsident Donald Trump. Ein Tweet des US-amerikanischen demokratischen Politikers Christopher Hale zeigt ein Video, wie der Papst einen mutmaßlichen Einladungsbrief zu den 250-Jahr-Feierlichkeiten in den USA ungeöffnet zur Seite legt. Den Brief hatte ihm eben erst US-Vizepräsident JD Vance bei seinem Besuch im Vatikan überreicht. Leo XIV. habe die Einladung abgelehnt, schreibt Hale, »damit zieht er abermals eine klare Trennlinie zwischen der Trump-Vance-Präsidentschaft und der katholischen Kirche unter Leo«. Vatikansprecher Matteo Bruni hat erklärt, der Papst plane 2026 keine Reise in die USA. Der Vatikan hat zudem die Mitarbeit in Trumps »Friedensrat« abgelehnt.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 4/2026 vom 27.02.2026, Seite 6
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