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Aufgefallen: Papst Franziskus
Ein Sünder mit zwei linken Füßen

Papst Franziskus beschreibt sich in seinen Memoiren als fehlbaren Menschen, dem es um die Menschlichkeit geht. Ein paar Sachen aber fallen dabei unter den Tisch.
von Michael Schrom vom 22.01.2025
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Fehlbar, was sonst? So beschreibt sich Franziskus in seiner Autobiografie (Foto: KNA-Bild / Vatican Media)
Fehlbar, was sonst? So beschreibt sich Franziskus in seiner Autobiografie (Foto: KNA-Bild / Vatican Media)

Dass Franziskus gerne plaudert, ist bekannt. Dass er jedoch das Zeug zu einem dramatisch begabten Erzähler hat, der mit einer gewissen Leichtigkeit (oder besser: mit Gottvertrauen) die Weltläufe streift, ist eine neue Erkenntnis. Seine Memoiren beginnen mit der detaillierten Beschreibung des Untergangs der »Principessa Mafalda« vor der Küste Südamerikas. Wie die Kapelle weiterspielt, die Besatzung versucht, Passagiere zu retten, Haie die Schiffbrüchigen zerfleischen. »Meine Großeltern und ihr einziges Kind, Mario, der junge Mann, der mein Vater werden sollte, hatten Fahrkarten für diese lange Überfahrt, für dieses Schiff, das am 11. Oktober 1927 von Genua auslaufen sollte nach Buenos Aires. Aber sie gingen nicht an Bord ... Aus diesem Grund bin ich heute hier.«

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