Zur mobilen Webseite zurückkehren

Rock als Religion?

von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 05.05.2015
Einer muslimischen Schülerin wird in Nordfrankreich der Schulbesuch verwehrt. Ihr Fauxpas: Sie trägt einen langen Rock. Das sei ein religiöses Symbol und damit nicht mit dem Prinzip des Laizismus vereinbar, urteilte die Schulleiterin. Lächerlich? Ja. Aber auch tragisch. Ein Kommentar von Elisa Rheinheimer-Chabbi
Sarah, mit Kopftuch: In der Schule trägt sie es nicht, weil das französische Schulgesetz Kleidung, die »offen religiös«  ist, nicht erlaubt. Nun aber fand stattdessen Sarahs langer Rock das Missfallen der Schuldirektorin. Er sei »eine Provokation«. (Foto:  pa/dpa/maxppp/Levy Guillaume)
Sarah, mit Kopftuch: In der Schule trägt sie es nicht, weil das französische Schulgesetz Kleidung, die »offen religiös« ist, nicht erlaubt. Nun aber fand stattdessen Sarahs langer Rock das Missfallen der Schuldirektorin. Er sei »eine Provokation«. (Foto: pa/dpa/maxppp/Levy Guillaume)
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:

Sie haben noch kein Digital-Abonnent? Jetzt für 0,00 € testen
PFplus

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:

Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
PFplus

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:

6 Monate zum Preis von 5
  • Digitalzugriff sofort und gratis
  • Zugriff auf mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum in Ihrem Briefkasten und als E-Paper/App
PFplus

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten

Es klingt wie ein schlechter Witz: Eine Schülerin wird in der französischen Region Champagne-Ardenne nahe der belgischen Grenze vom Unterricht ausgeschlossen, weil sie einen zu langen Rock trägt. Die Begründung: Das widerspreche dem Laizismus. Die Schulleiterin fordert die Eltern der 15-jährigen Sarah schriftlich auf, die Tochter möge sich »neutraler« kleiden und dann erst wieder in die Schule zurückkehren. So geschehen vor wenigen Tagen.

Wer sich über die Sittenwächter im Iran empört, die kontrollieren, ob Frauen sich in der Öffentlichkeit anständig kleiden, kann sich nun auch über französische Sittenwächter ärgern. Die einen wollen weniger Haut. Die anderen mehr.

Was zunächst skurril erscheint, ist eine besorgniserregende Entwicklung. Denn wohin steuert ein Land, da

Liebe Leserin, lieber Leser, dieser Artikel ist für Sie kostenlos. Unabhängiger und kritischer Journalismus braucht aber auch in diesen Zeiten Unterstützung. Wir freuen uns daher, wenn Sie Publik-Forum vier Wochen kostenlos testen. Vielen Dank.

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.