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Was Kardinal Meisner offenbart

Der Kölner Erzbischof entzieht dem schwulen Theologen David Berger die Erlaubnis, an einem Gymnasium Religionsunterricht zu geben. Mit Bergers Homosexualität habe das aber nichts zu tun, heißt es aus Köln
von Hajo Goertz vom 24.05.2011
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Plakat zur Schülerdemo für Berger in Köln im Mai 2011: Warum darf ein schwuler Lehrer nicht mehr unterrichten?
Plakat zur Schülerdemo für Berger in Köln im Mai 2011: Warum darf ein schwuler Lehrer nicht mehr unterrichten?

Bergers Homosexualität sei für die Entscheidung nicht ausschlaggebend gewesen, ließ das Kölner Generalvikariatat durch seinen Sprecher Heckeley erklären. Zu beanstanden sei hingegen sein Lebenswandel. Dahinter steckt eine scheinbar feinsinnige Unterscheidung der katholischen Kirche: Homosexualität als Veranlagung sei nicht zu verwerfen, Schwulen und Lesben daher mit Toleranz und Respekt zu begegnen. Schwere Sünde jedoch sei eine gleichgeschlechtliche Praxis.

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