Stromschnellen auf dem Rio Bobonazo
Braun und träge liegt er vor mir, der Amazonas-Zufluss Rio Bobonazo. Der Fluss ist bei meinem Einstieg in Canelos, wo es die einzige befahrbare Brücke weit und breit gibt, etwa so breit und wasserreich wie die Donau in Ulm. Vier Stunden Fahrt stromabwärts sind geplant. Das Ziel: Sarayako, ein Widerstandsdorf, das langsam international bekannt wird. Die 1200 Indigenen vom Stamm der Kichwa leisten seit 1993 erfolgreich Widerstand gegen einen argentinischen Erdölmulti, der meint, in Surayaku nach Erdöl bohren zu dürfen.
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