Gott und seine Optimisten
von
Britta Baas
vom 29.01.2016
Einfach mal etwas Eigenes in die Welt schicken: Was man selbst denkt und glaubt, interessiert die anderen vielleicht mehr, als man ahnt. (Foto: Daaarta/Photocase)
Stadtluft macht frei«, heißt ein altes Sprichwort. Wer sich im Mittelalter als Leibeigener in die Stadt rettete und dort ein Jahr nicht von seinem Fronherrn entdeckt wurde, war tatsächlich frei. Dem entbehrungsreichen Leben auf dem Land entkommen, musste man immer noch hart arbeiten. Aber man konnte seiner eigenen Wege gehen. Frei macht Stadtluft noch heute. Die Fronherren gibt es nicht mehr. Geblieben aber ist der Nimbus der Stadt: Hier lässt sich frei atmen, frei denken und glauben!
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Britta Baas, Historikerin und Theologin, leitet das Online-Ressort von Publik-Forum.

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