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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2018
Der Inhalt:

Geborgen und unbehaust

Die Welt ist nicht in Heimat umzubauen. Auch wenn das Leben ein ständiger Versuch der Wieder-Beheimatung ist. Was uns Religion über Heimat sagt: Die Titelstory der neuen Ausgabe von Publik-Forum
von Rainer Bucher vom 26.07.2018
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Ein einladend-erleuchtetes Zelt in dunkler Nacht: Die Welt ist nicht in Heimat umzubauen. Auch wenn das Leben ein ständiger Versuch der Wieder-Beheimatung ist. (Foto: Fotolia/ClickAlps)
Ein einladend-erleuchtetes Zelt in dunkler Nacht: Die Welt ist nicht in Heimat umzubauen. Auch wenn das Leben ein ständiger Versuch der Wieder-Beheimatung ist. (Foto: Fotolia/ClickAlps)
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Heimat ist kein Ort, kein Raum, sondern ein Gefühl. Das Gefühl der selbstverständlichen Einbettung in die Umgebung, in der man lebt. Heimat haben heißt: umgeben zu sein von einem wohlgesinnten Raum. Heimat: Das ist dort, wo man sich nicht erklären muss und sich auch nichts erklären lassen muss, weil man alles kennt.

Heimat identifiziert Orte personal und Personen über Orte. Der Effekt ist schlagend: Diese Operationen heben nicht nur die Umgebungsspannung auf, sondern auch die zeitliche Spaltung der Existenz in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Man ist im glücklichen nunc stans, im zeitlosen Jetzt: Hier, wo ich bin, ist es, wie es immer sein sollte. Das gelingt freilich immer nur kurz. Das eigentliche Heimatgefühl ist das Heimweh. Heimat ist eine Leerstelle, in

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