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Die Gülen-Bewegung im Visier

Präsident Erdogans Rachefeldzug gegen die Gülen-Bewegung hat schwerwiegende Folgen auch für deren Einrichtungen außerhalb der Türkei. Zum Beispiel für die World Media Group in Offenbach, ein ehemals großes Medienzentrum der Bewegung, und für die Tageszeitung Zaman Alamanya
von Thomas Seiterich vom 27.09.2016
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Süleyman Bag, Chefredakteur der deutschen Ausgabe der Gülen-nahen Zeitung »Zaman«, produzier tkünftig  nur noch eine Internetausgabe. Nach der Hetzkampagne der türkischen Regierung gegen die Gülen-Bewegung brechen Abonnenten und Anzeigenkunden weg  (Foto: pa/von Jutrczenka)
Süleyman Bag, Chefredakteur der deutschen Ausgabe der Gülen-nahen Zeitung »Zaman«, produzier tkünftig nur noch eine Internetausgabe. Nach der Hetzkampagne der türkischen Regierung gegen die Gülen-Bewegung brechen Abonnenten und Anzeigenkunden weg (Foto: pa/von Jutrczenka)

Der Theologe Selçuk Dogruer wiegelt ab. Gewalt gegen Anhänger des von der türkischen Regierung verfemten Predigers Fetullah Gülen? Doch nicht von Ditib-Mitgliedern. Selçuk Dogruer, Jahrgang 1983 und aufgewachsen in Friedrichshafen am Bodensee, leitet den Moscheeverband Ditib in Hessen. Die Landes-Ditib bildet einen Arm des türkischen Diyanet, des »Nationalen Amtes für die Religion«. Es residiert in der Hauptstadt Ankara wie ein Ministerium neben einem Oberkommando der Streitkräfte und zählt zum Machtzirkel der Türkischen Republik. Diyanet, so erklärt Dogruer, der in Damaskus und Rotterdam Islamische Theologie studierte, »bildet die untrennbare Verbindung von Türkentum und Islam«.

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Schlagwörter: Erdogan Türkei
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