»Ein Gebet, das ich niemals selber erfinden könnte«
von
Felicitas Hoppe
vom 16.12.2016
Ich brauche, um tatsächlich zu beten, weder eine besondere Zeit noch einen besonderen Raum. Ich bete immer und überall, vermutlich meistens, ohne es selbst zu merken. Am vertrautesten ist mir das Stoßgebet, jenes kurze »Mein Gott!«, das etwas längere »Hilf mir, ich weiß nicht mehr weiter!« oder: »Sag mir doch endlich, was ich jetzt tun soll!« Manchmal, wenn ich streitlustig bin, frage ich (obwohl ich die Antwort längst kenne) von unten nach oben: »Was willst du von mir?«
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Datum der Erstveröffentlichung: 16.12.2016

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