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Welcher Konflikt – und wenn ja, wie viele?

Die Friedensbewegung findet in Israel immer weniger Partner. Gleichzeitig wächst die Gefahr einseitiger Lösungsansätze
von Tilman Vogt vom 21.12.2012
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Mit solchen wunderhaften Verwandlungen kann wohl nur eine wahrhaft »Heilige Stadt« aufwarten: In Jerusalem wird Stadtpolitik zu Weltpolitik. Mit der Entscheidung, den Siedlungsbau fortzuführen und das Westjordanland damit praktisch zu zerschneiden, hat die israelische Regierung für einen weltweiten Sturm der Entrüstung gesorgt – wieder einmal. Auch Freunde und Verbündete Israels sind konsterniert über den politischen Autismus Benjamin Netanjahus, von dessen Wiederwahl 81 Prozent der Israelis ausgehen. Diese überwältigende Zahl zeigt, dass der internationalen Friedensbewegung, abgesehen von einigen zunehmend ergrauenden Kämpen, in der israelischen Gesellschaft die Partner ausgehen. Angesichts der Hilflosigkeit und Ohnmacht wächst bei den Engagierten weltweit der Frust – und die Gefahr eines allzu einseitigen Blickes auf den Nahost-Konflikt.

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