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Von einer, die auszog, sich zu streiten

Die Britin Laurie Penny gilt als Ikone des jungen Feminismus. In Deutschland stellt sie ihr Buch »Bitch Doktrin« vor
von Anne Strotmann vom 24.11.2017
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Die Lesung im Mainzer Kulturclub schonschön ist seit Tagen ausverkauft. Auf den Bänken, an der Theke, ja bis auf die Treppe drängen sich junge Frauen mit Dutt und bunten Kleidern, ältere Frauen mit kurzen Haaren und Funktionsjacken und vereinzelt junge Männer in Strickpullis. So richtig erklären kann sich Laurie Penny, laut Selbstbeschreibung eine »kleine, schüchterne, britische Verrückte«, ihren großen Erfolg in Deutschland auch nicht, wo die 31-Jährige als Gesicht des jungen Feminismus gilt. »Vielleicht lassen sich Leute auf Missstände lieber von jemandem hinweisen, der von außen kommt. In London kennt mich kein Mensch.« Das ist wahrscheinlich Understatement, denn immerhin schreibt sie regelmäßig für große britische Zeitungen.

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