Markt statt Geist
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat sich viel vorgenommen. Ihre Synode endet mit einem Aufruf zu weltweiter Gerechtigkeit und zur Bewahrung der Schöpfung. »Die Christen müssen an der Seite Gottes zu ihren Mitmenschen gehen, um Gerechtigkeit, Liebe und Wahrheit in die Welt zu bringen«, sagte der westfälische Präses Alfred Buß. Dieser hohe Anspruch trifft durchaus die Herausforderungen der Zeit. Ob die evangelische Kirche ihren Anspruch einlösen kann, hängt jedoch weniger davon ab, ob sie den christlichen Glauben »in die Welt bringt«, als davon, ob sie ihn lebt. Doch damit hapert es gewaltig.
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