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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2023
Der Inhalt:
Religion & Kirchen

Nicht am Bösen beteiligen

von Christoph Fleischmann vom 30.10.2023
Matthias Claudius’ »Kriegslied« von 1778 ist unzeitgemäß und deswegen aktuell
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Kann man sich einfach raushalten aus den Kriegen? Wir werden zur Parteinahme aufgefordert und zur Unterstützung derer, die überfallen wurden. Es geht um Souveränität und völkerrechtlich verbindliche Grenzen, um Staatsräson und »unsere Werte«. Müssen Christenmenschen da nicht helfen?

Matthias Claudius’ »Kriegslied« ist von einer anderen Haltung getragen. Im fernen Wandsbek hörte der Journalist und Dichter vom Einmarsch preußischer Truppen in Böhmen. Preußen hatte Österreich den Krieg erklärt, weil dieses Ansprüche auf Teile Bayerns geltend gemacht hatte. Claudius versetzt sich in die Lage eines Königs, der angesichts von Tod und Leid im Krieg doch nicht glücklich werden könne. Alle Begründungen, die damals im Schwange waren, Kriege zu rechtfertigen – »Kron’ und Land und Gold und Ehre« –, lässt Cl

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Schlagwörter: KriegFriedenEthik
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