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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2020
Der Inhalt:

Luisa undder Widerstand

von Birgit Roschy vom 06.11.2020
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Kino. »Antifa« ist für viele Leute ein Reizwort, doch dieses Drama macht deutlich, wieso die Gruppierung überhaupt existiert. Im Zentrum des Films steht die politisch engagierte Jurastudentin Luisa, die in eine Wohngemeinschaft in einem besetzten Haus in Mannheim zieht. Bei einer Demonstration gegen eine rechtspopulistische Partei gerät die Zwanzigjährige in ein Gerangel und erbeutet dabei zufällig das Handy eines Ordners. Darin stößt sie auf die Spur eines Neonazi-Netzwerks. Plötzlich wird aus dem Katz-und-Maus-Spiel mit Polizei und Rechtsextremen blutiger Ernst.

Dabei wird spürbar, dass die Regisseurin aus eigener Erfahrung schöpft. Nicht nur, wenn gezeigt wird, wie Luisa, die aus traditionsbewusstem Landadel stammt, fasziniert in die linke Szene eintaucht. Di

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