Die Quelle sprudelt nicht mehr
von
Wunibald Müller
vom 07.11.2014
In einer Erzählung, die der Psychiater Carl Gustav Jung sehr liebte, ist die Rede vom Wasser des Lebens, das unablässig und ohne Anstrengung aus einem natürlichen Brunnen sprudelte. Die Menschen kamen von überall her, um von diesem Wasser, von dem sie spürten, dass es sie nährte, zu trinken, bis einige Personen meinten, einen Zaun um den Brunnen bauen, Eintrittsgeld verlangen und Vorschriften machen zu müssen, wer Zutritt zum Brunnen bekäme.
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Datum der Erstveröffentlichung: 07.11.2014
Der Autor, geboren 1950, ist Theologe und Therapeut. Er leitet das Recollectio-Haus in der Benediktinerabtei Münsterschwarzach.
Der Autor, geboren 1950, ist Theologe und Therapeut. Er leitet das Recollectio-Haus in der Benediktinerabtei Münsterschwarzach.

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