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Die Hölle für Flüchtlinge

Australien ist für viele Deutsche ein lockendes Urlaubsziel, Touristen sind willkommen – Schutzsuchende nicht
von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 07.11.2014
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Mit dem Rucksack durch Australien zu reisen ist im Trend. Doch während abenteuerlustige Studenten aus aller Welt das Outback erkunden, unternehmen verzweifelte Mütter aus aller Welt in australischen Asylbewerberlagern Selbstmordversuche – um so die Chancen ihrer Kinder auf Asyl zu erhöhen. Das Lager, in dem solche Vorfälle sich ereignen, ist weit weg von Surferstränden, fröhlichen Touristen und Naturparks mit Koalabären und Kängurus: Es befindet sich auf den Weihnachtsinseln zwischen Australien und Indonesien. Denn Flüchtlinge dürfen keinen Fuß mehr auf australisches Territorium setzen. Die Regierung lässt in verschiedenen Ländern TV-Spots ausstrahlen, die Flüchtlinge davon abhalten sollen, sich auf den illegalen Weg übers Meer zu machen. »Keine Chance – ihr werdet Australien nie zu eurer Heimat machen«, heißt es darin.

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