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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2017
Neuer Mut in schweren Zeiten
Jüdische Gemeinden in Deutschland
Der Inhalt:

Arzt der Armen

vom 27.10.2017

Krankheit macht arm, und Armut macht krank. Der Arzt Gerhard Trabert will diesen Teufelskreis durchbrechen und behandelt in Mainz und Umgebung seit zwanzig Jahren arme und wohnungslose Menschen. Viele von ihnen trauen sich aus Angst vor Stigmatisierung nicht zum Arzt, selbst wenn sie versichert sind. Neun von zehn der rund 18 000 Menschen, die in Deutschland auf der Straße leben, bräuchten dauerhaft ärztliche Hilfe, schätzt Trabert. Auf dem Foto bespricht er mit einem Patienten die Verlegung in ein Hospiz. Trabert geht es nicht nur darum, die Menschen medizinisch zu versorgen, ihm ist es wichtig, seine Patienten mit gleicher Würde zu behandeln wie alle anderen. Der Fotograf Andreas Reeg hat den Mainzer Arzt zwei Jahre lang begleitet, seine bewegende Fotoserie über Armut und Gesundheit ist im Kehrer Verlag erschienen.

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