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Angriff auf die Demokratie

Die indische Regierung sperrt Kritikern die Konten. Betroffen sind auch Hilfsorganisationen wie »Brot für die Welt« und die »Kampagne für saubere Kleidung«
von Dominik Müller vom 11.10.2013
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Ein Waschraum, eine Toilette und zwei Räume von je dreißig Quadratmetern Größe mit mehr als einem Dutzend Schreibtischen, an denen Anti-Atomkraft-Aktivisten, Menschenrechtler, Gentechnikkritiker und Gegner industrieller Großprojekte und Sonderwirtschaftszonen arbeiten. Das ist das Büro von Insaf, des Indian Social Action Forum. Mehr als 700 verschiedene Organisationen und Bewegungen haben sich unter dem Dach von Insaf, einer Partnerorganisation des evangelischen Hilfswerkes Brot für die Welt, zusammengeschlossen. Doch seit dem Sommer hat Insaf ein Problem: Es kann kein Geld mehr abheben, weil das Innenministerium Indiens ihnen die Konten eingefroren hat.

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