Weniger Geld für Armutsbekämpfung
Erstmals seit Jahren nehmen die Hilfszahlungen für die Armutsbekämpfung ab. Das sagte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon bei der Veröffentlichung des jährlichen Berichts zu den Millenniumszielen. Die offizielle Entwicklungshilfe der Industrieländer sei 2011 demnach um drei Prozentpunkte gesunken; es bestehe eine Lücke von 167 Milliarden US-Dollar zwischen zugesagten und tatsächlich gezahlten Mitteln. Zudem hätten arme Länder größere Schwierigkeiten, ihre Produkte auf fremde Märkte zu bringen, da immer mehr Zölle erhoben würden. Die entwicklungspolitischen Millenniumsziele wurden 2000 beschlossen und beinhalten die Bekämpfung von Hunger, Armut, Krankheit und Analphabetentum.
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