Fair Trade statt Freihandel
Der Kolumbianer Carlos Olaya erlebt bereits, was Freihandel bedeutet. Am 1. August ist das Freihandelsabkommen zwischen seinem Heimatland Kolumbien und der Europäischen Union in Kraft getreten. Seit Monaten registriert er, wie sich die Konkurrenz für die Betriebe durch Importe verschärft. »Die Unternehmer drücken die Löhne.« Mehr Nahrungsmittel wie Milchpulver werden seither importiert. »Unsere Kleinbauern können da nicht mithalten.« Für Carlos Olaya steht fest: Freihandel ist vor allem ein Vorteil für globale Konzerne.
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