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Islamberatung in Deutschland
Und wenn der Muezzin rufen will?

Was tun, wenn Kommunen und Verbände überfordert sind im Umgang mit muslimischen Anliegen oder Ansprüchen – beim Bau von Moscheen zum Beispiel? In Bayern und Baden-Württemberg gibt es dafür eine professionelle Islamberatung, die stark gefragt ist. Sie dehnt sich jetzt auch auf Österreich und die Schweiz aus.
von Paul Kreiner vom 25.08.2026
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Architektonisches Schmuckstück: Die Moschee im oberbayerischen Penzberg.
Architektonisches Schmuckstück: Die Moschee im oberbayerischen Penzberg.

Der Islam und Deutschland – das ist ein schwieriges Verhältnis. An die sieben Millionen Menschen sind es den offiziellen Schätzungen nach, die sich hier als muslimisch bezeichnen, ein Zwölftel der Bevölkerung, Tendenz leicht steigend. Doch versteht man sich auch? Inmitten aller Störgefühle – wenn wieder einmal ein Attentäter, der sich »dem Islam« zurechnet, in eine Menschenmenge fährt? Wenn muslimische Gemeinden immer wieder Schweineköpfe vor ihren Moscheen finden? Wenn Gläubige mit »Remigration« bedroht werden, ihrer »Fremdheit« wegen – selbst dann, wenn sie deutsche Kultur seit ihrer Geburt hier vollständig in sich aufgesogen haben? Wenn religiöse Praxis zur Projektionsfläche gesellschaftlicher Ängste wird? »Es ist ein Eiertanz auf beiden Seiten«, sagt Simone Trägner: »Man traut sich nicht richtig. Man hat Hemmungen. Man hat Angst. Man hat Vorurteile. Man ist hilflos. Man weiß nicht, wie der andere vielleicht reagiert.«

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