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Mord auf dem Schulweg

US-Präsident Barack Obama will Jugendliche aus Zentralamerika ermuntern zu bleiben, statt zu Tausenden in die USA zu fliehen. Doch zu Hause bleiben kann tödlich sein
von Cecibel Romero vom 29.08.2014
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An einem Freitag kam der elfjährige David Ernesto Orellana nicht von der Schule nach Hause. Nach dem Unterricht hatte er, wie jeden Tag, noch Mais fladen für seine Großmutter gekauft. Die Verkäuferin war die letzte, die ihn lebend sah. Als er gegen Abend noch immer nicht aufgetaucht war, machte sich die Großmutter Sorgen und schickte die Nachbarn los, um den Jungen zu suchen. Die Nachbarn suchten Davids Schulweg ab. Sie brauchten nicht lange, da fanden sie seine Leiche – notdürftig verscharrt. Kopf und Hände abgetrennt, der Rumpf in der Mitte durchgeschnitten. Als Täter vermutet die Polizei Mitglieder der gefürchteten Maras, der Jugendbande »Barrio 18«.

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