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Personen und Konflikte

vom 24.08.2012
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Alejandro Solalinde, mexikanischer Priester und Menschenrechtsaktivist, soll sich aus der Migrantenarbeit zurückziehen und wieder ein normaler Gemeindepfarrer werden. Das hat der zuständige Bischof Armando Campos angeordnet. Solalinde muss die von ihm selbst vor fünf Jahren aufgebaute und inzwischen weltbekannte Herberge für illegale Migranten, »Hermanos en Camino«, verlassen. Der Bischof wirft dem Priester vor, er suche zu sehr die Öffentlichkeit. Solalinde vermutet dagegen, dass die Kirche bei seiner Versetzung »dem Druck des organisierten Verbrechens und einiger Politiker« nachgegeben habe. Er will nun bei der Kirche kündigen und die Migrantenarbeit aus dem Laienstand fortsetzen.

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