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Anschlag auf den CSD
»Wir brauchen queere Schutzräume«

Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD richtet sich die politische Debatte vor allem auf Strafrecht und Migration. Emily Schunk vom queeren Jugendnetzwerk Lambda e.V. fordert, den Blick auf queere Menschen zu richten.
von Emily Schunk vom 11.08.2026
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Schutzräume stärken: Emily Schunk vom queeren Jugendnetzwerk Lambda e.V. fordert nach dem Anschlag auf den Berliner CSD eine verlässliche Förderung queerer Beratungs- und Schutzangebote. (Foto: Privat)
Schutzräume stärken: Emily Schunk vom queeren Jugendnetzwerk Lambda e.V. fordert nach dem Anschlag auf den Berliner CSD eine verlässliche Förderung queerer Beratungs- und Schutzangebote. (Foto: Privat)

Nach dem Anschlag auf den CSD wurden schnell politische Konsequenzen gefordert: ein härterer Umgang mit Straftäter*innen, ein schärferes Vorgehen gegen Islamismus, neue Debatten über die Staatsbürgerschaft. Die Ursache von Queerfeindlichkeit wird so vor allem auf Migration verschoben. In der queeren Community hat vor allem die Brutalität der Gewalt erschüttert – nicht ihre Existenz. Für viele war sofort klar, was es jetzt braucht: mehr Förderung queerer Projekte, mehr De-Radikalisierungsarbeit und besseren Schutz queeren Lebens. Das fordern wir/sie (die queere Community) seit Jahren.

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