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Hinter die Worte schauen

Willigis Jäger will die Religionen nicht vereinheitlichen, sondern zur Erfahrung der letzten Einheit führen – in völliger Freiheit
von Klemens Speer vom 13.08.2010
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Die Erfahrung vollkommener Einheit, wie sie der Zen-Lehrer Willigis Jäger propagiert, sei nicht das Ziel des Buddha gewesen. Dieser habe vielmehr die Erfahrung von Vielheit und Offenheit gelehrt. Das schrieb der Buddhist Franz-Johannes Litsch in seinem Beitrag »Der Apfel und das Erwachen« (Publik-Forum 12/2010). Litsch wirft Jäger vor, die mystischen Erfahrungen, wie sie in den Religionen auf sehr unterschiedliche Weise vorhanden sind, in einer Art Metareligion vereinheitlichen zu wollen. Dies sei ein neuer Dogmatismus, weil er Teilaspekte der Religionen verabsolutiere. Dem widerspricht der folgende Beitrag.

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