Notruf für die Seele
Auf seinem Schreibtisch liegt der Koran. »Den brauche ich für mich persönlich«, sagt Mohammed Imran Sagir. Der 36-jährige Muslim leitet seit Anfang Mai die muslimische Telefonseelsorge. Im gleichen Hinterhaus in Berlin-Prenzlauer Berg, wo auch die kirchliche Telefonseelsorge arbeitet, hat er Büros und Beratungszimmer eingerichtet. Eine Etage tiefer bietet die Caritas überschuldeten Berlinern Rat und Hilfe an. Im Vorderhaus: die Diakonie mit unterschiedlichen Projekten und eine evangelische Buchhandlung. Interreligiöser geht’s kaum.
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